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25.11.2008  12:00

Grenzen der Werbung per mail



Henner Ingenohl

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Probleme der Rückabwicklung von Kaufverträgen über das Internet!

Werbung über elektronische Post (E-Mail) benötigt geringen Aufwand und ist konkurrenzlos preiswert. Es können eine beliebige Anzahl von potenziellen Kunden mit einem einzigen Knopfdruck erreicht werden. Allerdings unterliegt diese Art der Werbung immer längeren Grenzen, da eine solche Vorgehensweise unter Heranziehung des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb als unzumutbare Belästigung angesehen wird. Um sich hier nicht möglichen Unterlassungsklagen ausgesetzt zu sehen, sind bei einer solchen Werbung per Mail verschieden tatsächliche und rechtliche Grundlagen zu beachten.

Wenn dann - nach einer erfolgreichen Mail-Kampagne - ein Kaufvertrag über das Internet abgeschlossen wurde, ergeben sich bei einer späteren Rückabwicklung eines solchen Vertrages oft Probleme, da der Kunde die gelieferte Ware bereits ausprobiert bzw. verändert hat. In welchem Umfange muss sich der Händler ein solches Verhalten der Kunden, die den Kaufvertrag ohne Angabe von Gründen innerhalb von 2 Wochen widerrufen können, gefallen lassen?

Referent: Henner Ingenohl, Dr. Ingenohl & Kollegen, Rechtsanwälte